Standfeste Jonge

von links nach rechts, stehend: Michael Kiebel, Martin Loibl, Stefan Kottirre, Thomas Gemperlein, Raphael Sliwon, René Samusch, David Schmidt, Stefan Schönfelder, Rainer van Schyndel, kniend: Fackelträger Christian Cramer, Martin Reddig, Andreas Damrich, Daniel Haßels, Lars Fahrenkamp, Jörg Werner, Stefan Cramer (Foto: Oliver Langel)

Der Zug wurde im Frühjahr 1990 bei Ingo Kiebel im Partykeller, der sogenannten „Mäusebar“, von Michael Kiebel, René Samusch, Jörg Werner, Thomas Jacob, André Rapior, Gerd Hilgers, Mathias Knop und Marco Conrad gegründet.

Die Gründungsmitglieder hatten sich für einen Zug bei den Scheibenschützen entschieden, weil sie der Meinung waren, dass die Scheibenschützen die schönsten Uniformen haben. Des weiteren gab es bei den Scheibenschützen bislang nur wenige Züge. Diese boten ihnen entsprechende Unterstützung an. Der gewählte Zugname sollte den Zusammenhalt der Gründungs­mitglieder ausdrücken.

Zum Zugführer wurde Michael Kiebel gewählt, der den Zug auch heute noch führt. Flügelleutnant ist David Schmidt, 2. Leutnant René Samusch und Feldwebel Rainer van Schyndel.

Die monatlichen Zugversammlungen fanden bis Dezember 1999 im Zuglokal „Zur Schranke“ statt. Nach Schließung dieser Gaststätte wurde das „Haus Delrath“ zum neuen Zuglokal.

Ebenfalls monatlich findet ein Schieß­wettbewerb statt. Der Jahresbeste erhält einen Wanderpokal und die Schützen mit mindestens 149 Ringen erhalten eine Schieß­schnur. Jährlich veranstaltet der Zug einen Zugkönigs­ehrenabend.

Seit 1995 hängt der 5. Scheibenschützen­zug die Wimpel des Bürgerschützen­vereins über der Johannes- und St. Peter-Straße auf. Zum Frühlingsfest 1996 erschien die bislang einzige Ausgabe der Zugzeitschrift „De Standfeste Jonge“. Seit dem Schützenfest 1997 regelt eine Zugordnung alle zuginternen Details.

Der Zusammenhalt wird durch Zugtouren gefördert. Der weiteste Ausflug war eine Schiffstour von Travemünde nach Göte­borg. Ein Betrag in Höhe der Fahrtkosten dieser Tour wurde zusätzlich zu Gunsten der Aids-Stiftung gespendet.

Weiter Informationen finden Sie auf der eigenen Homepage der „Standfeste Jonge“