von links nach rechts: Hans-Peter Heups, Heinz-Josef Jann, Franz-Josef Loibl, Ludwig Faßbender, Willi Behrend, Karl-Heinz Obst, Hans-Josef Sydlo, Walter Blank, Matthias Körfer, Manfred Hüller (Foto: Susanne Heups)

Am 25. Juli 1959 gründeten die Herren Heinz Stockum, Franz Esser, Willi Behrend, Karl‑Heinz Obst, Ludwig Faßbender, Hans-Josef Sydlo, Günter Blank, Walter Blank, Friedel Maurer, Ingo Kiebel, Hans-Peter Heups, Franz-Josef Loibl und Willi Jakob Bonaventura in der Gaststätte „Zum Ännchen“ den 2. Schei­benschützenzug. Die Mehrheit der Grün­dungsmitglieder sprachen sich für den Zugnamen „Delroder Jonge“ aus und lehnten damit alternative Zugnamen wie „Jröne Jonge“ und „Brave Jonge“ ab.
Dass der neu gegründete Zug ein Schei­benschützenzug wurde, war dem Umstand zu verdanken, dass es genügend Jägerzüge gab und damit die Beschaffung der weißen Hosen immer schwieriger wurde.
Von den heute aktiven Schützen sind noch acht Mitglieder aus der Gründungszeit, die damit auf eine über 40jährige Vereins­zugehörigkeit zurückblicken können. 20 Jahre Zugehörigkeit kann auch Manfred Hüller und 30 Jahre Heinz-Josef Jann aufweisen.
Über die Jahre führten den Zug Friedel Maurer (1960-1962), Willi Jakob Bonaventura (1962-1975) und seit 1976 Hans-Peter Heups. Ihm stehen Willi Behrend als Flügelleutnant und Matthias Körfer als Feldwebel zur Seite.
In seiner 40jährigen Zuggeschichte stellten die „Delroder Jonge“ bereits drei Schützenkönige: Dieter I. Longerich (1965/66), Friedel I. Maurer (1968/69) und Hans-Peter I. Heups (1994/95).
Sein Wachlokal hatte der Zug anfangs bei „Linnartz“ (ehemalige Gaststätte Ecke Johannes- / Gabrielstraße). Nach Schlie­ßung dieser Gaststätte wurde das Wach­lokal 1996 in die Gaststätte „Zum Ännchen“ verlegt.
Neben den regelmäßigen Zugversammlungen unternimmt der Zug jedes Jahr eine Tagestour. Mit den Frauen wird alle zwei Jahre über Fronleichnam eine Städtetour durchgeführt.

 
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